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Erste Erfahrungen mit der Olympus PEN-F

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Bitte betrachtet diesen Beitrag als Ergänzung zu meinem Bericht über die OM-D 5 Mark II !

Die Reduktion geht weiter. Nach dem Umstieg vom Vollformat nun eine weitere Kamera aus dem Hause Olympus. Die PEN-F wird sehr vollmundig in den Marketing-Broschüren stilisiert.

Aber: es wirkt. Fotografie hat nunmal viel mit Gefühl zu tun. Der Zauber, der von dieser Kamera ausgeht ist nicht von der Hand zu weisen. Auch die Reaktion des Umfelds, sei es im Einsatz, bei dem man unmittelbaren Kontakt zu den Menschen hat, oder im Streetbereich – die PEN-F trägt mittelbar zum geschehen bei.

Die neuen individualisierbaren Bildmodi

Wie schon bei der OM-D 5 Mark II hat die PEN-F hier noch einen drauf gelegt. Das vieldiskutierte Rad vorne stört mich gar nicht. Man kann direkt verschiedene Modi wie S/W oder Farbmodi einstellen.

Die 3 Monochromen Presets kann man extrem indiviualisieren, so dass man neben dem RAW ein wirklich tolles S/W bekommt, das in einer Mehrzahl der Fälle direkt zu verwenden ist.

Der Sensor

Der neue 20MP Sensor hat entgegen den Erwartungen keinen Nachteil im Rauschverhalten gegenüber der OM-D 5 Mark II . Die 80MP Version, die durch Verschieben des Sensors erreicht werden, habe ich bei der Kamera noch nicht getestet.

Der fehlende Tiefpassfilter ist mir persönlich noch nicht durch ein Gewinn an Schärfe aufgefallen, aber hier habe ich auch keine Vergleichs-Shots gemacht.

Schwarz oder Silber

Ich war anfänglich rein optisch für das Modell in silber, aber die Erfahrungen von Kollegen hinsichtlich der Silberfarben-Beschichtung haben größten Zweifel in die Alltagstauglichkeit aufkommen lassen. Hier waren neben Macken auch Abschürfungen zu sehen, die direkt den gelben Untergrund zum Vorschein brachten. Da das Finish der PEN-F ähnlich bzw. gleich aussieht, habe ich mich für die schwarze entschlossen. In einer Kamera dieser Güte hätte ich mit eine solide durchgängige Echtmetallhülle gewünscht und kein aufgebrachte Metallpulver oder Lack. Dafür hätte ich gerne auch noch 100€ mehr bezahlt.

Fazit

Die PEN-F macht Spaß. Dieser überträgt sich bei mir auf das “Fotografiegefühl”.

Die Kamera macht in meinen Augen aber optisch und haptisch nur Sinn, wenn man die Festbrennweiten 12, 17, und 25mm verwendet. Alles andere sieht nicht nur komisch aus, sondern lässt einen auch in Sachen Handling zu weit zu stören.

Da greife ich dann lieber zur OM-D 5 Mark II

PS: Der Gurt ist von einer kleinen portugiesischen Schmiede, ca. 59€ inkl. Versand: www.deadcameras.com

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